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re:publica und erste Berichte

Hm…
Der Bericht von heise zur re:publica ließt sich gefühlsmäßig zusammenfassend so:

Etwas Bourgeoisie aus Deutschland trifft auf wissenschaftlich fundierten und begründetem Pessimismus mit Hang zu Verschwörungstheorien; und ein amerikanischer Held und Messias rettet die Welt.

Natürlich ist das eine rohe und gemeine Zusammenfassung, die als Meinung über den Kongress nichts taugt. Denn ich bin und war nicht da, so daß ich dies nicht über den Kongress selbst sagen kann. Aber über die Warnehmung der Meldung kann ich was sagen:
Dies ist ein gefühlsmäßiger Extrakt der Heise-Meldung. Und sagt daher eher was über den Artikel aus.

Ein Punkt der wahrscheinlich auch den Inhalt des ersten Vortrags trifft, der bei Heise etwas schlecht wegkommt: Die Art und Weise wie Medien über Ereignisse und Themen berichten, prägt wesentlich die Vorstellung der Allgemeinheit was wichtig erscheint. Dies ist aber nur ein virtuelles Bild. Denn es gibt einen Unterschied zwischen dem was wichtig ist und dem was wichtig scheint.
Die Dauer und die Quantität der Berichterstattung wird von vielen Bürgern jedoch als Kennzeichen für die Wichtigkeit eines Themas gesehen. Was falsch ist. Und gefährlich. Denn die Dauer, Zahl und Tendenz von Berichten ist längst manipulierbar und sie wird manipuiert.

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