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DFG will anonyme Hinweise und Plagiatsjäger ignorieren

DFG will anonyme Hinweise und Plagiatsjäger ignorieren.

Als jemand der einen Hochschulabschluss erworben hat, entrüstet mich dies. Wie kann die DFG dazu übergehen, die Botschafter einer schlechten Nachricht zu ignorieren, anstelle sich gegen die Verursacher zu wenden?
Hier handelt es um eine völlig verfehlte Zielrichtung. So werden nur Betrüger geschützt und solche, die den Betrug fahrlässig oder aus niederen Absichten heraus durchwinken.

Wissenschaftliche Praxis ist kein Ponyhof.
Das bedeutet aber auch, dass sowohl der Forscher, der eine Arbeit erstellt, als auch der Prüfer sorgfältig arbeiten müssen.
Hier gilt es anzusetzen. Und nicht bei der Frage, wie man Hinweise auf Fehlverhalten und Betrug zu werten kann.

Der richtige Weg und zeitgemäße Weg wäre es gewesen, auf eine Offenlegung der gesamten Arbeiten zu beharren: Wissenschaftliche Ergebnisse müssen grundsätzlich offengelegt werden. Viele Forschungseinrichtungen weltweit sind inzwischen dazu übergegangen, Forschungsergebnisse zu veröffentlichen. Dies ist ein Erfolgsmodell.

Zudem sei die DFG daran erinnert, dass sie selbst bei der Bewertung von Anträgen, auf anonyme Prüfer setzt.
 

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