Da einige der anderen (Jens Meiert, isolani und andere) es auch bereits bloggten und man bei Flickr inzwischen 6 Seiten mit Fotos findet, ist das Geheimnis keines mehr.
Also nun auch ein paar Worte auch von mir dazu.

Am Wochenende gab es ein Treffen einiger IT-Professionals ( Jens Grochtdreis, Dirk Ginader, Jens Meiert, Gerrit van Aaken, Stanislav Müller, Timo Derstappen, Wolfgang Wiese, Angie Radtke, Jörn Hofer, Christian Heilmann, Mike Davies) unter dem Titel FormCamp.

FormCamp-Logo

Idee des Treffens war und ist es, ein allgemeines Framework für Formulare zu finden.
Die (X)HTML-Syntax, XForms und Webforms geben zwar sehr viel Anhalt darüber, wie man Formularelemente nutzen kann; Sie helfen jedoch nicht viel dabei, eine Entscheidung zu treffen darüber, wie man eine standardisierbare, barrierefreie Semantik erstellt.

Am Wochenende erstellte ich während der ersten Diskussionen bereits ein mögliches Prozesschema für allgemeine Formulare.

Dies ist nur ein kleiner Teil dessen was es an Ergebnissen gab und geben wird. Eine „offizielles“ Ergebnis, welches ein fertiges Framework enthält, gibt es noch nicht.
Was aufgrund der komplexität des Themas, aber auch aufgrund der verschiedenen, jeweils berechtigten, Sichtweisen nicht verwunderlich ist.
Die Teilnehmer des FormCamps wollen jedoch in den nächsten Wochen versuchen, die Erkenntnisse zusammenzuschrieben um daraus einen ersten Entwurf zu machen. Hohe Erwartungen sollte man jedoch noch nicht haben – gerade bei der Frage, wie man HTML semantisch korrekt einsetzt, wird es immer Diskussionen geben und auch geben müssen. Man muss also Kompromisse finden oder Fallunterscheidungen machen.
Das dies nicht einfach ist, zeigen die Diskussionen in der Semantikgruppe am Wochenende, aber auch eine aktuelle Diskussion in der WAIde-Mailingliste, in der ich eine Frage zum Thema stellte.

Vieles von dem, was diskutiert wurde, muss erstmal „sacken“; Einwirken. Es kann danach gut vorkommen, daß die Verfechter der einen wahren Semantik, sich danach als Streiter für die andere mögliche Lösung erweisen werden.
Beispielsweise bei einer „banalen“ Frage, wie der, ob eine Liste an möglichen Radiobuttons auch innerhalb des List-Elements gepackt werden sollten.
Oder bei der ebenfalls sehr kontroversen Frage danach, ob man -wenn man sagt das die Bugs von Webbrowsern (z.B. die vom IE 5) zu ignorieren sind, auch die Bugs von Screenreadern (bsp: Yaws im Formularmodus) zu ignorieren sind.

Die Suche nach Kompromissen auf diesem Gebiet ist daher nicht so einfach, wie man es vielleicht auf den ersten Blick erdenken könnte. Und zudem: Hat man einmal ein Kompromiss gefunden, muss sich dieser auch nachhaltig in der Realität durchsetzen können.
Denn selbst wenn ein Komrpomiss umgesetzt wurde, ist dies auch keine Garantie dafür, daß es länger so bleibt. Schon die nächste Browserversion kann alles umwerfen. Selbst wenn es nur eine neue Version eines Browsers wie Yaws ist…

Im Vergleich zu diesen Grundsatzdiskussionen ist die Programmierung von Schnittstellen und Eingabevalidatoren (clientseitig/serverseitig) einfach.
Man gebe uns einen Hebel (guten Editor) und wir (Programmierer) heben die Welt aus ihren Angeln.
Jedenfalls dann wenn wir einen allgemeinen Ansatzpunkt haben…

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