Netzkultur Webworking

Wartung oder Weiterentwicklung von Webanwendungen und Webdesigns

Bild eines Teppichs
Bild von Vedran Brnjetic auf Pixabay

Stell dir vor, du findest bei einem Teppich an einer unscheinbaren Ecke einen kleinen Fleck. Und willst den eben säubern.
Doch als du den Teppich anhebst, hängt ein Faden an einer Fuge im Laminat. Das Brett löst sich beim Abtrennen.

Du musst also das Laminat erneuern. Dabei ist der Fleck im Teppich noch nichtmal angefangen worden worden. Und wo du schon am Boden kniest fällt dein Blick unter dem Tisch und die Stühle und du siehst, dass auch dort was zu tun ist.

Du fragst dich nun, was du zuerst machen sollst.
Währenddessen kommt ein Teil der Familie und beschwert sich darüber, dass du da faul im Wege rumliegst.
Und überhaupt sei in der Küche noch das Geschirr abzuwaschen.

Nachdem du den Abwasch notdürftig gemacht hast (Geschirr in die Spüle gestellt. Rocket Science, die nur du zu beherrschen scheinst!), fährst du in den Baumarkt um eine neue Fuge für das Laminat zu besorgen.
Dort stellst du fest, dass es die passende Fuge nicht mehr gibt. Das was in deinem Wohnzimmer verlegt war, basierte auf einer alten Technik, die heutzutage keiner mehr nutzt; Neue Versionen des Produkts vom selben Hersteller sind aber leider nicht abwärtskompatibel.

Glücklicherweise findest du auf einen prominenten DIY-Handwerkerportal einen Beitrag, in der jemand dasselbe Problem hatte und wo jemand einen Workaround mit etwas Kaugummi und Silikon vorschlug.

Nach einigen Tagen hast du es auch wirklich geschafft! Du hast eine neue Fuge im Laminat (mit einer Riefe, die zum Glück nur dir auffällt und wo du nun jeden Tage und leicht frustriert und verärgert automatisch hinblickst). Deine Wohnzimmertisch und die Stühle sind auch wieder in Ordnung.

Allein der Fleck im Teppich. Der ist immer noch da.

Wenn du dir das alles vorstellen kannst, dann hast du nun auch ein Bild davon, was Wartung oder Weiterentwicklung von Webanwendungen und Webdesigns bedeutet.

Video-Tipp

Jemand war so nett und hat mich gerade auf Twitter auf ein YouTube-Video hingewiesen, welches die Situation mit einem anderen Beispiel nachstellte.
Sehr gut:

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