Kommentar Lustiges

Einsatz von iOS – Empfehlenswerte Apps (Steintafel)

Jede moderne Anwendung und jedes neue und anfangs ungewohnte Gerät sorgt für Chancen und neue Möglichkeiten.
Gleichermaßen bringen neue Geräte, die sich stets weiterentwickeln auch Risiken mit sich. Risiken, die jedoch nicht allein durch Technik verursacht und gelöst werden können, sondern auch solche, die ihre Ursache in mangelnder Erfahrung und Ungewohntheit im Umgang mit neuen Medien mit sich bringen.

Dies ist ganz normal.

Es ist inzwischen mehr als 10 Jahre her, als eine E-Mail mit dem Titel „I love you“ dazu führte, daß viele unvorsichtige Menschen falsch reagierten und daraufhin nicht nur unangenehme Folgen erlebten, sondern sich auch dem berechtigten Spott anderer ausgesetzt sahen.
Doch obwohl „I love you“ es damals sogar schon bis in die Mainstream-Medien brachte, hat sich seither nicht viel geändert: Viele Menschen gehen nach wie vor mit einer Unbedarftheit mit neuen Technologien um, die erschreckend ist.
Die notwendige Antwort wäre es, daß Medienkompetenz viel mehr gelernt und gefördert wird.

Leider sehen dies offenbar nicht alle so.
Einige sehen es offenbar so, daß Technik selbst (was auch immer mit dem gebrauch als abstrakten Begriff gemeint sei), und nicht unbedarfte und ungeschickte Nutzer, verantwortlich seinen für Folgen von eben genannter Unvorsicht. Ergo sei die Technik zu verbieten oder zu verhindern.

Kürzlich erreichte einige Einrichtungen des öffentlichen Dienstes in Bayern ein Schreiben aus der Stabsstelle der bay. Landesregierung hinsichtlich des „Einsatzes von iPhone und iPad zu dienstlichen Zwecken“.

In diesem Schreiben (es wurde wohl ausgelöst durch die Meldungen im Mai bzgl. der Lokalisierungsfunktionen) kommt die Stabsstelle zu folgender Empfehlung:

Eine dienstliche Nutzung von iOS-Geräten ist selbst für den normalen Schutzbedarf bis auf Weiteres sicherheitstechnisch nicht zu empfehlen.

Zwar gibt das Schreiben dann trotzdem noch gute, aber allgemeine Maßnahmen an, macht aber dann dennoch den Fehler die Umsetzung dieser Maßnahmen nicht etwa dem Nutzer nahezulegen, sondern delegiert diese Verantwortung an einen „Administrator“:

„Sofern Sie in eigener Verantwortung diese Bedenken beispielsweise aufgrund des hohen Mehrwerts der iOS-Geräte zurückstellen und diese Geräte dennoch dienstlich einsetzen, sollten Ihre Administratoren den beiliegenden Maßnahmenkatalog bei der Konfiguration und für den Betrieb der iOS-Geräte beachten.“

Ich möchte einen Gegenentwurf anbieten.
Da offenbar die Technik ein Problem darstellt, wie auch die unterbewusste Angst vor neuen Medien und obstrusen Dingen und Forderung wie „Open Data“, „Open Access“, “ Open eGoverment“ latent vorhanden sind, schlage ich die Nutzung eines anderen Gerätes vor: Der Steintafel.

Hierzu hab ich einige empfehlenswerte Apps zusammengefasst, die dessen Nutzung leicht und sicher machen:

Kategorie Tools

App Handkeil

Der Handkeil ermöglicht eine semipermanente Datenspeicherung. Einmal mit dem Handjeil auf die Steintafel verbrachte Informationen lassen sich nur durch nachfolgende, mehrmalige Überschreibung entfernen. Aus Sicherheitsgründen wird für das sichere Löschen von einmal erstellten Informationen ein 7maliges Überschreiben mit dem Handkeil empfohlen.

App Kreide

Im Gegensatz zu einem Handkeil, kann die Tafel mehrfach benutzt werden. Allerdings lässt die Haftung der Kreide mit der Zeit nach. Insbesondere im Falle von Regen ist mit einsetzender Nässe zu rechnen, die zu einem verlust der mit diesem Werkzeug erstellten Informationen führen kann.

Ortsbasierte Locationdienste

App Sonnenuhr

Die Sonnenuhr bildet das zuverlässige Zeitmessungsinstrument der Steintafel. Mit Hilfe des eines angebrachten Halbkreises und einem sogenannten Sonnestift kann ein geübter Applikationsanwender jederzeit die exakte Uhrzeit, bestimmen.
Für erfahrene Anwender besteht mit dem kostenpflichtigen Addon „Jakobsstab“ die Ausbaumöglichkeit eine Ortsbestimmung vorzunehmen. optional ebenfalls vorhanden sind die Addons „Sextant“, „Astrolabium“ und „Oktant“.

Datenschutz

Die Daten auf dem genormten Geräte Kreidetafel sind in der Voreinstellung nicht gegen das unbefugte Auslesen durch Dritte gesichert. Aus diesem Grund gibt es einige Richtlinien zur Datensicherheit, die einzuhalten sind. Folgende Apps werden daher dringend empfohlen:

App Juteband

Mit Hilfe eines Jutebandes aus ökologischer Produktion gemäß DIN-Norm, wird die Steintafel wahlweise an Armen oder Beinen des Anwenders befestigt.
Optionale und modische Accessoire ermöglichen dabei auch einen erhöhten Tragekomfort. Für gehobene Ansprüche ist auch eine Manager-Version vorhanden, in der Goldfäden mit eingeflochten wurden.

App Moos

Gegen den unerwünschten lesenden Zugriff durch unberechtigte Dritte, kann auch die Applikation „Moos“ helfen. Ausgeliefert wird Moos in Form von einem normierten Behälter, welches eine ausgewogene und genau abgemessene Menge an Erdstoffen und Sporen enthält. Beigefügt sind die Werkzeuge „Gießkanne“ und „Fön“. Angewendet wird Moos auf die mit vertraulichen Informationen beschriebene Steintafel. Durch vorsichtiges aufbringen der normierten Menge an Erdstoffen und Sporen auf der Steintafel, sowie einem stetigen und geregelten Zufluss von Wasser (hierzu ist das Werkzeug Gießkanne zu verwenden; Gebrauchsanleitung siehe Anhang B, Absatz 4.22b), sowie Zuführung von Wärme mit Hilfe des Werkzeugs „Fön“ (Gebrauchsanleitung siehe Anhang B, Absatz 4.36d) wird eine Moosschicht aufgebaut. Diese sorgt für einen ausreichenden Sichtschutz, die der Schutzklasse B genüge tut.

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